Ladestationen für verschiedene Einsatzbereiche
Die Ergebnisse der ersten Pilotprojekte im Bereich Elektromobilität liegen vor. Eine wesentliche Erkenntnis: Die meisten Fahrer laden ihre Fahrzeuge in der privaten Garage und am Arbeitsplatz. Erst an dritter Stelle werden Ladestationen im öffentlich zugänglichen Raum, zum Beispiel auf Supermarktparkplätzen oder in Parkgaragen, genutzt.
E.ON hat auf diese Ergebnisse reagiert und bietet Ladestationen für verschiedene Anwendungsbereiche. Der Energieversorger übernimmt dabei nicht nur die Stromversorgung, sondern stellt für seine Kunden den kompletten Service zur Verfügung: von der Bedarfsanalyse und Beratung über die Installation der Ladeeinrichtung bis hin zur Wartung. Neben Standardprodukten entwickeln die Experten des Unternehmens auch individuelle Lösungen, etwa für Flottenbetreiber oder Parkhausbewirtschafter. Beispielsweise soll es ermöglicht werden, die Gebühren für das Laden des Auto-Akkus in einem Parkhaus mit den Parkgebühren zu begleichen.
Die Wallbox
Für die Nutzung in privaten Garagen hat E.ON die Ladestation „Wallbox“ entwickelt. An der Wand montiert, ermöglicht sie das einfache und sichere Laden des Fahrzeugs – ohne viele Steckerverbindungen und Verlängerungskabel. In der Ladestation erfasst ein Stromzähler Informationen über Ladezeiten und Strombedarf. Zukünftig werden intelligente Stromzähler die Nutzung neuer Tarife ermöglichen, die etwa ein gezieltes Laden bei einem hohen Angebot an Strom aus Erneuerbaren Energien honorieren. E.ON wird schon zum Jahresende 2010 erste variable Tarife anbieten.
Die Stromtankstelle der neuesten Generation ist das Standardmodell für den öffentlich zugänglichen Raum. Kunden können sich hier über eine Magnetkarte identifizieren. Der Ladevorgang wird dann entsprechend abgerechnet. Zudem ermöglicht die Technologie in Zukunft die Einbindung der Stromtankstelle in ein größeres Netzwerk aus Ladestationen. Parallel zum Vertrieb dieser marktreifen Angebote entwickelt E.ON die Technologie für Ladestationen weiter. Dabei wird eine erste Anlage zum kabellosen induktiven Laden gemeinsam mit dem TÜV Süd getestet. Im Rahmen des Flottenversuchs Elektromobilität mit Volkswagen entwickelt E.ON zudem eine Gleichstrom-Ladeeinrichtung, mit der die Ladezeiten deutlich sinken können.
